Paul Hertel & Claudia Toman – Der Mozartautomat
Paul Hertel & Claudia Toman – Der Mozartautomat
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Was wäre, wenn Mozart kein Mensch war?
Was wäre, wenn etwas von Mozart noch am Leben ist? In der Kammeroper Der Mozartautomat erfährt man schier Unglaubliches: Mozart — das Produkt eines wahnsinnigen Genies, künstlich erschaffen mit einer heute vergessenen Technik. Also künstliche Intelligenz bereits im 18. Jahrhundert?
Assoziationen an Punk durchziehen den Text der Autorin Claudia Toman. Ein rein weibliches Orchester unter der Leitung der Dirigentin Petra Giacalone vermittelt gefühlsintensive und dabei manchmal bewusst schroff und schockierend in die Partitur gesetzte Instrumentalfarben. Die Musik von Paul Hertel bewegt sich zwischen Neuer Musik, Kammeroper und punkig-expressiver Direktheit — eine Klangsprache, die vertraut und fremd zugleich ist.
Der Mozartautomat wurde mit dem Kompositionsstipendium der Wiener Symphoniker gefördert, 2021 in Mödling uraufgeführt und anschließend sowohl als CD als auch als abendfüllender Film produziert — eine Kammeroper, die Musikgeschichte mit Steampunk-Fantasie und zeitgenössischer Schärfe verbindet.
