Georg Kreisler - Seltsame Liebeslieder
Georg Kreisler - Seltsame Liebeslieder
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Liebe — aber nicht so, wie man sie kennt.
Mit den Seltsamen Liebesliedern wagte Kreisler 1961 einen einzigartigen Versuch: groteske und surreale Sprachspielereien mit dem Thema Liebe zu verbinden. Das Ergebnis ist ein Album, das einem das Herz aufgehen lässt — und dabei gleichzeitig den Boden unter den Füßen wegzieht.
Kreisler singt von Sehnsucht und Einsamkeit, von Zuneigung und Verstrickung — aber eben auf seine Art: schräg, tiefsinnig, mit einem Augenzwinkern, das zugleich ein Aufschrei ist. Von „Das Grammophon" über „Barbara" bis zu „Der Luftballon" entfaltet sich eine Liebeswelt, in der nichts so einfach ist, wie es klingt — und in der gerade das Komische am tiefsten trifft.
Seltsame Liebeslieder ist Kreisler von seiner verletzlichsten und zugleich schärfsten Seite. Ein Album, das 1961 erschien — und das seitdem kein bisschen gealtert ist.
