Georg Kreisler – Kreislers Purzelbäume
Georg Kreisler – Kreislers Purzelbäume
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Wenn Kreisler stolpert, landet er immer auf den Füßen — und das Publikum auf dem Boden.
14 Titel, 48 Minuten — und jedes Stück ein kleines Kabinettstück der schwarzen Komödie. Mit Kreislers Purzelbäume beweist Georg Kreisler einmal mehr, dass niemand so elegant über die Fallstricke des Lebens stolpert wie er.
Von „Das Lied von der Wirklichkeit" über „Danse macabre" und „Kapitalistenlied" bis zu „Schnitzler in Hollywood" und „Der Beamte" — Kreisler zieht hier alle Register: gesellschaftliche Satire, existenzielle Groteske und sprachliche Präzision, die einem den Atem verschlägt. Jedes Lied ist ein Purzelbaum — unberechenbar, schwindelerregend und am Ende doch vollkommen kontrolliert.
Was auf den ersten Blick verspielt klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinhören als scharfe Bestandsaufnahme — des Alltags, der Gesellschaft, des Menschen an sich. Kreisler lacht. Und meint es bitterernst.
