Lebendige Vergangenheit: Natalia Shpiller
Lebendige Vergangenheit: Natalia Shpiller
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Als Teil des Preiser-Katalogs hat sie ihren Platz in unserer Geschichte — eine Nachproduktion ist nicht vorgesehen.
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Die Primadonna des Bolschoi — und Stalins Lieblingssängerin.
Natalia Shpiller (1909–1997) gehörte über drei Jahrzehnte zum Herzstück des Moskauer Bolschoi-Theaters: Ab 1935 war sie dort fest engagiert und blieb es bis 1958, mit Gastauftritten bis in die 1960er Jahre. Ihr Repertoire war von außergewöhnlicher Breite — von Mozarts Gräfin in Le Nozze di Figaro über Marguerite im Faust, Tatjana im Eugen Onegin und der Titelrolle in Tschaikowskys Iolantha bis zu Micaela in Carmen und Cio-Cio-San in Madama Butterfly. Besonders im russischen Repertoire — Glinka, Rimski-Korsakow, Tschaikowski — war sie unübertroffen. Galina Wischnjewskaja, ihre Kollegin und Nachfolgerin, schrieb in ihren Memoiren über Shpillers bevorzugten Status bei Stalin, der sie regelmäßig in den Kreml einlud.
Die Preiser-CD präsentiert Aufnahmen mit dem Orchester des Bolschoi-Theaters und lässt eine Sopranistin wiederentdecken, deren warme, ausdrucksstarke Stimme im Westen viel zu wenig bekannt ist — ein Dokument russischer Gesangskunst auf höchstem Niveau.
